Naturspektakel hautnah: 17 unvergessliche Begegnungen mit der Natur


Trübes Wetter stärkt unser Gehirn und hilft uns, uns zu konzentrieren und tiefgreifender zu denken, sagen Psychologen. Unser Gedächtnis funktioniert an bewölkten und regnerischen Tagen besser als an sonnigen. Vielleicht sind wir an hellen Tagen zu sehr damit beschäftigt, glücklich zu sein.
An extrem heißen und feuchten Tagen kann dein Körper Probleme haben, sich abzukühlen. Normalerweise leitet er das warme Blut an die Hautoberfläche, wo es durch Schwitzen abkühlt. Aber bei heißen Temperaturen verdunstet der Schweiß nicht, sondern sammelt sich in den Gliedmaßen, die dadurch anschwellen.
Extreme Wetterbedingungen können dein Herz belasten. Bei kalten Temperaturen muss das Herz härter arbeiten, um den Körper warm zu halten, doch gleichzeitig verengen sich die Blutgefäße und die Sauerstoffzufuhr zum Herzen selbst wird verringert. Dieses Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage kann dramatisch in einem Herzinfarkt oder Schlaganfall enden. Das Gleiche gilt auch für Wind und Schnee, so die Forschung.
Wenn das Wetter abkühlt, wird die Luft weniger feucht, was sich auf unserer Haut bemerkbar macht. Sie wird trocken, rissig und juckt, und manchmal verschlimmern sich bereits bestehende Erkrankungen wie Ekzeme und Dermatitis. Starker Wind kann auch die schützende Lipidbarriere der Haut beeinträchtigen und zu Blutungen führen.
Im Winter haben deine Haare und Nägel das gleiche Problem wie deine Haut. Die Blutgefäße verengen sich und die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nimmt ab. Das schwächt natürlich Haare und Nägel, macht sie trocken und brüchig und anfälliger für Schnitte und Verletzungen.
Wer behauptet, er spüre einen aufziehenden Sturm in seinen Knochen, hat recht. Ein Rückgang des Luftdrucks kann dazu führen, dass die Gelenke schmerzen, vor allem bei Menschen mit Arthritis. Die Flüssigkeit in den Gelenken wird bei niedrigen Temperaturen dicker, so dass sich unsere Knochen steifer anfühlen. Kaltes Wetter führt auch zu einer Verspannung der Muskeln und Sehnen, da der Blutfluss von den Gliedmaßen zu den zentralen Organen umgeleitet wird, um sie warm zu halten.
Was ist zu tun? Halte dich warm! Das regt die Durchblutung an, verbessert die Schmerztoleranz und entlastet die Muskeln. Sportliche Betätigung beugt ebenfalls Schmerzen und Steifheit vor.
Das Wetter hat Einfluss auf saisonale Allergien: tränende Augen an windigen Tagen, verstopfte Nasen bei Regen und vieles mehr. Bestimmtes Wetter löst natürliche Prozesse wie die Bestäubung von Bäumen aus, gegen die wir allergisch sein können. Das Immunsystem hält all diese Schimmelpilze und Pollen für unsicher und aktiviert Abwehrmechanismen wie Juckreiz, Niesen und eine laufende Nase. Nichts davon ist wirklich gefährlich, aber unangenehm sind sie allemal.
Eine der wichtigsten Vitamin-D-Quellen für uns ist das Sonnenlicht. In der kalten Jahreszeit werden die Tage kürzer, und wir halten uns häufiger in geschlossenen Räumen auf — was zwangsläufig dazu führt, dass wir nicht genug Sonne abbekommen. Infolgedessen sinkt unser Vitamin-D-Spiegel. Zu den unangenehmen Symptomen eines solchen Mangels gehören Muskelschwäche, Bluthochdruck, Stressfrakturen und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit.
Wenn im Herbst und Winter weniger Sonnenlicht vorhanden ist, kann es zu unerklärlicher Müdigkeit kommen. Geringe Energie und Erschöpfung sind Symptome der saisonal abhängigen Depression (SAD), die in den kälteren Monaten aufgrund eines Mangels an Vitamin D auftritt. Dies wirkt sich auf den Serotoninspiegel aus — bei weniger Vitamin D produziert dein Gehirn weniger Serotonin, wodurch du dich wahrscheinlich traurig, launisch und schläfrig fühlen.
Die Kälte verengt die Blutgefäße und verlangsamt den Blutfluss darin. Es gelangt weniger Blut ins Gehirn, was zu starken Kopfschmerzen führen kann. Und wenn du schon einmal unter Migräne gelitten hast, kann fast jede Wetteränderung einen Anfall auslösen. Starker Wind, extreme Kälte, starke Sonneneinstrahlung, Trockenheit und ein Abfall des Luftdrucks gehören zu den schlimmsten Übeltätern.
Starke Witterungseinflüsse können einen Asthmaanfall auslösen, da jede Veränderung der Luft die entzündeten Atemwege leicht reizen kann. Heiße, feuchte Luft ist schwerer und schwieriger zu atmen. Kalte, trockene Luft trocknet die Atemwege aus, lässt sie anschwellen und behindert den Luftstrom. Außerdem begünstigt feuchtes Wetter die Schimmelbildung, und der Wind weht Schimmel und Pollen überall hin.
Bei welchem Wetter reagiert dein Körper anders als sonst?