Mutter macht niedliche Kostüme für ihre Adoptivtochter mit Down-Syndrom und rührt das Internet zu Tränen


Stephen Hawking hat einmal gesagt, dass wir nur noch 100 Jahre Zeit haben, bevor wir ins Weltall umziehen. Das ist eine ziemlich knappe Deadline, denn — geben wir es zu — wir hätten einige Probleme, im Weltraum zu überleben. Selbst Astronauten, die nur ein paar Stunden dort verbringen, haben nach ihrer Rückkehr oft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die meisten Planeten im Universum sind für uns Erdlinge nicht bewohnbar. Tatsächlich müssten wir uns dafür fast vollständig weiterentwickeln, z. B. in Bezug auf unser Sehvermögen, unsere Atmung und unser Gleichgewichtssystem. Aber lass uns einen Versuch wagen.
Wir bei Sonnenseite haben beschlossen, unsere Fantasie spielen zu lassen und uns vorzustellen, wie wir auf anderen Planeten aussehen würden. Wir möchten unsere Spekulationen mit euch teilen.

Die Schwerkraft auf dem Mars ist geringer als auf der Erde. Außerdem ist er weiter von der Sonne entfernt, so dass wir weniger Sonnenlicht sehen würden. Aufgrund seiner dünnen Atmosphäre hat der Mars auch kein schützendes Magnetfeld, so dass dort alles der Strahlung ausgesetzt ist. Manchmal erzeugen starke Winde Staubstürme, die um den ganzen Planeten heulen, und der Staub setzt sich noch monatelang danach ab.

Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und so haben wir beschlossen, eine “menschlichere” Form des marsianischen Erscheinungsbildes zu schaffen.

Das Leben auf der Oberfläche des Jupiters könnte sich als schwierig erweisen, da der Planet keine wirkliche Oberfläche gibt. Er besteht vollständig aus Gas. Das bedeutet jedoch nicht, dass er nur eine riesige Wolke im Weltraum ist — wenn man sich durch seine Atmosphäre in tiefere Bereiche vorwagt, wird das Gas immer dichter, bis es sich in Flüssigkeit verwandelt. So ist eine Schicht des Jupiters ein Ozean aus Wasserstoff anstelle von Wasser.

Wie sein gasförmiger Nachbar, der Jupiter, ist auch der Saturn eine gigantische Wolke aus Wasserstoff und Helium ohne festen Boden und mit starken Winden. Wie der Jupiter wird er im Inneren immer dichter, aber sein Kern ist viel kleiner. Seine ikonischen Ringe bestehen aus einer Unzahl von Eispartikeln, auf denen leider nichts leben kann. Die durchschnittliche Dichte des Saturn ist geringer als die von Wasser, so dass dieser riesige Planet in einer Badewanne schwimmen könnte, wenn es eine in der passenden Größe gäbe.

Das Leben auf dem Merkur ist hart. Dieser winzige Planet ist der Sonne am nächsten, so dass die Sonneneinstrahlung hier siebenmal stärker ist als auf der Erde — kein Sonnenschutzmittel wäre in der Lage, dies zu bewältigen. Die Temperatur auf dem Merkur ist extrem und schwankt zwischen glühenden 430°C am Tag und −180°C in der Nacht. Dazu gibt es ständigen Meteoritenregen und Erdbeben. Außerdem gibt es keine Atmosphäre oder Luft zum Atmen.

Wenn es einen Ort gibt, an dem es schwieriger ist zu leben als auf dem Merkur, dann ist es die Venus. Die Temperatur hier beträgt satte 471°C , und die Atmosphäre ist so dicht, dass sie einen Treibhauseffekt verursacht. Die Oberfläche ist trocken und steckt voller Überraschungen wie Vulkanausbrüche, Orkanwinde und Blitze. Und als Sahnehäubchen fühlt sich der Druck hier an, als befände man sich eine Meile unter Wasser, was zu unendlichen Kopfschmerzen führt.

Uranus und Neptun sind eisig, dunkel und von starken Winden geplagt. Sie bestehen hauptsächlich aus kalten Flüssigkeiten — Methan, Wasser und Ammoniak. Sie haben keine feste Oberfläche, und ihre Atmosphären verschmelzen langsam mit dem Wasser um den Planetenkern. Die Schwerkraft ist hier stärker als auf der Erde und übt mehr Druck auf alles aus.

Das am weitesten von der Sonne entfernte planetenähnliche Objekt ist dementsprechend eiskalt und mit Eis bedeckt, hat eine schwache Schwerkraft und eine dünne Atmosphäre. Die Sonne ist von Pluto aus gesehen nicht mehr als ein Punkt am Horizont, ähnlich wie der Mond für die Erde, so dass in Sachen Licht nicht viel los ist. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass es unter der Oberfläche des Pluto einen Wasserozean und ein schöneres Wetter geben könnte.
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