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7 Übungen, die Japaner machen, um jung zu bleiben

Nach einer aktuellen Studie ist in Japan mehr als 1 von 4 Menschen 65 Jahre alt oder älter. Dies ist bis zu einem gewissen Grad auf ihre gesunde Ernährung und Bewegung zurückzuführen. “Rajio taiso” ist eine Serie von äußerst beliebten dynamischen Aerobic-Übungen, die leicht auszuführen sind und dabei helfen können, aktiver zu werden, ohne allzu viel Zeit in Anspruch zu nehmen.

Wir bei Sonnenseite glauben, dass Bewegung die beste Methode ist, um Stress abzubauen. Deshalb wollen wir euch diese 8 fantastischen und unterhaltsamen Übungen vorstellen, die Japaner machen, um fit zu bleiben. Wir sind überzeugt, dass sie auch euer Leben verändern werden.

1. Vergesst nicht, euch aufzuwärmen.

Die Aufwärmphase ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Fitness-Routine, weil sie den Körper auf sportliche Aktivitäten vorbereitet und das Verletzungsrisiko verringert. Ein ausreichend aufgewärmter Körper ist flexibler und hilft so, bessere Ergebnisse zu erzielen. Die wichtigste Übung ist das Lockern und Strecken der Wirbelsäule. Durch diese Übung wird eure Haltung verbessert. Und so geht’s:

  • Stellt euch gerade hin.
  • Hebt die Arme behutsam über euren Kopf.
  • Streckt die Wirbelsäule.

2. Führt ein paar Atemübungen durch.

Rajio Taiso ist eine Art Aerobic-Übung, weshalb es wichtig ist, sich auf die Atmung zu konzentrieren, die dem Konzept des Pranayama im Yoga sehr ähnelt. Durch die Atmung wird der Körper mit Sauerstoff versorgt und Giftstoffe werden ausgeschieden. Atemübungen können außerdem beim Abnehmen helfen.

  • Atmet tief ein und aus, ohne den Atem anzuhalten.
  • Führt die Arme auf und ab.
  • Spannt eure Bauch- und Gesäßmuskeln an.
  • Wiederholt die Übung zweimal.

3. Dehnt eure Waden.

Die meiste Muskelmasse befindet sich im Unterkörper. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Waden zu stimulieren. Selbstverständlich verbessert diese Übung auch euren Blutkreislauf.

  • Winkelt die Knie an und atmet weiterhin tief ein.
  • Hebt die Fersen an, sodass die Waden gebeugt sind.
  • Die Fersen berühren eine Sekunde lang den Boden.
  • Wiederholt dies 8 Mal.

4. Eure Hände zu trainieren ist ebenfalls wichtig.

Dies ist womöglich die einfachste Übung aus unserer Liste:

  • Streckt die Hände aus.
  • Dabei sollten Hände und Finger gebeugt sein.
  • Rotiert sie etwa eine Minute lang, um die Blutzirkulation zu verbessern.

5. Öffnet den Brustbereich.

Diese Übung ist ebenfalls sehr einfach und erfordert keine besondere Ausrüstung.

  • Streckt die Arme diagonal über und hinter euch.
  • Dehnt eure Brustmuskulatur.
  • Die Handflächen zeigen beim Dehnen nach oben.
  • Wiederholt dies 4 Mal.

6. Verbessert eure Reflexe.

Vergesst nicht, inmitten eurer Rajio-Taiso-Praxis folgende Dinge zu tun, um eure Reflexe zu verbessern:

  • Berührt eure Schultern.
  • Streckt die Arme zur Decke.
  • Bringt sie wieder zu den Schultern zurück und richtet sie dann nach unten.
  • Wiederholt die Übung zweimal und achtet darauf, dass diese Bewegungen schnell ausgeführt werden, damit eure Reflexe gestärkt werden.

7. Dreht euren Oberkörper.

Diese Ganzkörperübung wird euren Körper in Bewegung bringen.

  • Atmet schön gleichmäßig weiter.
  • Der Abstand zwischen den Händen sollte beibehalten werden.
  • Dreht euren Körper aus der Hüfte.
  • Wiederholt die Übung zweimal in beide Richtungen.

Übertreibt es nicht.

Genau wie bei jeder anderen Art von Übung ist es wichtig, es nicht zu übertreiben.

  • Überanstrengt euch nicht zu sehr.
  • Macht alles in eurem eigenen Tempo.
  • Überfordert euch nicht, damit sich euer Körper auf natürliche Weise an eure neue Routine gewöhnen kann.

Wie sieht euer Lieblingstraining aus? Mögt ihr lieber schnelles Cardiotraining oder bevorzugt ihr langsame Übungen?

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