Sonnenseite
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11 Produkte, die wir falsch verwenden, uns aber beschweren, dass sie nicht richtig wirken

Wir alle haben mehr oder weniger viele Körperpflegeprodukte und einige davon mögen wir besonders und benutzen sie oft. Und dann haben wir welche, die nicht so richtig wirken, und die wir wahrscheinlich auch nicht mehr benutzen, aber um sie wegzuwerfen, sind sie dann doch zu schade.

Wir bei Sonnenseite haben herausgefunden, dass nicht unbedingt das Produkt schlecht sein muss, denn manchmal liegt der Fehler bei uns, weil wir es falsch anwenden. Und das passiert häufiger, als du denkst. Begehst du auch diese Anwendungsfehler?

1. Nicht warten, bis ein Produkt seine volle Wirkung entfaltet

Manchmal kaufen wir ein Produkt und nach ein oder zwei Wochen merken wir, dass es nicht richtig wirkt. Und dann kaufen wir ein anderes, in der Hoffnung, dass das besser wirkt. Am Ende haben wir eine Reihe von Produkten, denen wir gar nicht richtig die Chance gegeben haben, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Natürlich sagen Experten, dass es möglich ist, Pflegeprodukte zu wechseln. In manchen Fällen ist das auch notwendig, wenn das Produkt nicht die entsprechende Wirkung zeigt. Es lohnt sich aber, der Kosmetik Zeit zu geben, ihre Wirkung zu entfalten, und das dauert in der Regel etwa einen Monat. Denn die durchschnittliche Zeit der Zellerneuerung der Haut beträgt etwa 28 Tage.

2. Zu wenig Sonnenschutzcreme verwenden

Es ist schon lange bekannt, dass wir uns vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen müssen. Wir haben gelernt, Cremes mit Lichtschutzfaktor zu verwenden. Sie wirken auch, aber nicht so, wie wir es erwartet haben, denn wir bekommen trotzdem noch einen leichten Sonnenbrand.

Die Ursache für dieses Problem ist aber die falsche Anwendung. Viele von uns verwenden nur 25-50% der notwendigen Menge. Um den Körper eines Erwachsenen vollständig zu schützen, werden etwa 30 Gramm Creme benötigt. Außerdem solltest du daran denken, dass du dich 15 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen musst. Und es wird geraten, sie alle 2 Stunden neu aufzutragen.

3. Anwendung von Retinol zu oft oder zur falschen Zeit

Kosmetik mit Retinol sind bei Frauen, die gegen die Alterung kämpfen, sehr beliebt. Sie müssen aber mit Vorsicht angewendet werden, um Rötungen und Schuppenbildung der Haut zu vermeiden. Außerdem macht Retinol die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht. Deshalb wird empfohlen, Kosmetik mit Retinol nur nachts aufzutragen. Zusätzlich ist es notwendig, im Laufe des Tages Produkte mit hohem LSF-Schutz zu verwenden.

Um unangenehme Folgen zu vermeiden, ist es besser, Kosmetik mit Retinol in der Herbst-Winter-Saison zu verwenden, da dann die Wirkung der UV-Strahlen nicht so aggressiv ist.

4. Augencreme direkt auf die Augenlider auftragen

Es ist keine gute Idee, Creme auf die Augenlider aufzutragen. Vielmehr soll diese Hautpflege die Haut unter den Augen “nähren”. Es reicht daher, dass du sie auf die knöcherne Augenpartie aufträgst.

Wenn du die Creme aufträgst, dann nutze am besten deinen Ringfinger. Er ist der schwächste aller Finger, daher ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass du zu viel Druck auf die Haut ausübst in diesem empfindlichen Bereich.

5. Öl auf die trockene Haut auftragen

Nicht jeder verwendet gerne Öle, weil sie einen fettigen Film auf der Haut hinterlassen. Aber das ist eigentlich ganz einfach zu vermeiden: trage das Öl auf die feuchte Haut auf. Öle dringen dank des Wassers besser in die obere Schicht der Epidermis ein. Außerdem findet eine Art Austausch statt, weil das Öl das Wasser in der Haut zurückhält und so die oberen Hautschichten besser mit Feuchtigkeit versorgt.

6. Falsches Kombinieren von Kosmetikprodukten

Manchmal mischen wir Pflegeprodukte wahllos, ohne zu ahnen, dass wir damit ihre Wirkung neutralisieren. Kosmetik mit Retinol und Vitamin C sind ein gutes Beispiel dafür. Damit Vitamin C aufgenommen werden kann, muss die Haut einen niedrigen pH-Wert haben (0 bis 3,5). Im Gegensatz dazu erfordert die Aufnahme von Retinol einen höheren pH-Wert (5,5 bis 6). Wenn Vitamin C und Retinol gemischt werden, steigt der pH-Wert von Vitamin C und der pH-Wert von Retinol sinkt. Dadurch werden diese 2 Inhaltsstoffe unwirksam.

Die Lösung für dieses Problem ist einfach. Du musst diese Kosmetik nur zum richtigen Zeitpunkt auftragen. Retinol wird vorzugsweise abends und Vitamin C tagsüber angewendet.

7. Deodorant zu jeder Tages- und Nachtzeit

Wir denken, dass wir jederzeit ein Deo benutzen können. Aber wie sich herausstellt, ist es kontraproduktiv, wenn wir es wahllos anwenden. Am besten trägst du es abends auf, bevor du ins Bett gehst. Antitranspirante entfalten ihre Wirkung am besten auf sauberer, trockener Haut (z. B. nach dem Duschen), und wenn die Schweißkanäle weniger aktiv sind. Das passiert normalerweise am Abend.

8. In Eile Kosmetik zur Reinigung und Pflege auftragen

Es ist nicht empfehlenswert, in Eile zu sein, wenn du nach dem Waschen deines Gesichts pflegende Kosmetik aufträgst, z. B. Tonics und Cremes, die du für die Problemzonen deiner Haut brauchst. Du solltest zwischen den Anwendungen 3-5 Minuten warten, damit die Haut alle Nährstoffe aufnehmen kann. Wenn du dir nicht genug Zeit nimmst, vermischen sich am Ende die Produkte. Deshalb funktionieren sie vielleicht nicht so gut, wie erhofft. Du brauchst dann zwar für deine Beauty-Routine etwas länger, aber das Ergebnis ist es wert.

9. Gesichtsmasken aus Stoff wiederverwenden

Tuchmasken sind sehr beliebt, denn sie pflegen deine Haut, ohne dass du viel Geld für Wellness-Salons und Kosmetikerinnen ausgeben musst. Und wer solche Maske benutzt, wird sich wahrscheinlich schon einmal gedacht haben, sie ein zweites Mal zu nutzen, weil in dem Beutel noch eine Menge Serum übrig war.

Mach das aber nicht. Denk daran, dass Bakterien und Unreinheiten von deiner Haut auf dem Tuch bleiben, egal wie gut du dein Gesicht vor dem Auftragen gereinigt hast. Wenn du die Maske also wieder verwendest, holst du dir als das unnötige Zeug wieder auf deine Haut.

10. Zu starker Einsatz der Gesichtsbürste

Beim Waschen des Gesichts verwenden viele von uns weiche Gesichtsbürsten. Es stimmt, dass sie gut reinigen, weil sie die Haut sanft massieren und Unreinheiten und abgestorbene Partikel entfernen. Trotzdem solltest du es nicht übertreiben, sonst tritt der gegenteilige Effekt auf. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass eine solche Bürste die Haut in deinem Gesicht kaum berühren darf, denn zu viel Druck kann sie verletzen und manchmal kommt es auch dazu, dass du kleine Blutgefäße verletzt.

11. Häufige Verwendung von Make-up-Entfernungstüchern

Die Werbung sagt uns, dass sie notwendig sind. Sie sind ja auch praktisch, denn du kannst dein Gesicht schnell und einfach reinigen. Vergiss aber nicht, dass die tägliche Verwendung von Abschminktüchern deine Haut schädigen kann, weil sie Konservierungsstoffe enthalten, die das Verfallsdatum verlängern und dein Gesicht gut reinigen. Außerdem reibst du mit diesen Tüchern deine Haut auf, was nicht gut ist.

Es ist in Ordnung, diese Tücher zu nutzen, aber vielleicht nur noch, wenn es keine Möglichkeit gibt, dein Gesicht mit Wasser zu waschen.

Kennst du das, dass manche Produkte nicht wie erwartet gewirkt haben? Und hast du dich bei einigen dieser Nutzungsfehler selbst ertappt?

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