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8 Hacks, die dir das Leben retten, wenn du dich in der Wildnis verirrst

Moderne Menschen haben sich so sehr an das komfortable Leben mit Technologie gewöhnt, dass sie total vergessen, was es bedeutet, in der Wildnis zu überleben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist zwar nicht allzu groß, aber trotzdem könntest du dich zum Beispiel beim Zelten mit deinen Freunden verirren. Aus diesem Grund ist es hilfreich, ein paar einfache Hacks zu kennen, die dir helfen können, wenn du dich allein in der Natur befindest.

Wir von Sonnenseite wünschen dir einen guten, sicheren Tag und stellen dir 8 einfache Hacks vor, die dir das Leben retten können.

1. Sammle Morgentau

Um zu überleben, ist vor allem Wasser besonders wichtig. Eine gute Quelle dafür ist Morgentau. Sammle ihn einfach mit Hilfe eines Stück Stoffs von Bäumen und Gras. Wenn der Stoff nass ist, wringe das Wasser in deinem Mund aus. Wenn es draußen warm ist, kannst du auch einfach deine Beine mit Stoffen umwickeln und auf dem Gras laufen.

2. Nutze Laub um warm zu bleiben

Blätter sind ein großartiges Isoliermaterial für kalte Nächte. Du kannst Laub benutzen, um dich warm zu halten. Fülle beispielsweise deine Jacke mit Blättern oder mache eine Decke aus ihnen.

Sie eignen sich auch perfekt als Schlafsack. Das ist viel besser als auf dem Boden zu schlafen.

3. Baue einen Wasserfilter

Wenn du eine leere Plastikflasche hast, kannst du deinen eigenen Filter für schmutziges Wasser bauen. Mach zuerst ein Loch in den Flaschendeckel und schneide dann die Flasche auf. Falte sie so, wie du es auf dem Bild sehen kannst. Gebe Gras, Steine, Kohlen hinein, und was du sonst noch für ein Reinigungssystem zur Verfügung hast.
Jetzt ist dein Wasserfilter fertig.

4. Trinke nicht deinen Urin, auch wenn du kein Wasser finden kannst

In der Verzweiflung erscheint es vielleicht als gute Idee, deinen eigenen Urin zu trinken, wenn du kein Wasser findest, aber Fachleute sagen, dass du dadurch noch mehr dehydrierst.
Er enthält gelöste Salze, Mineralien und Spuren von Giftstoffen aus deiner Leber. Einfach gesagt: Es ist gefährlich.

5. Sammle Wasser mit Hilfe von Bäumen und der Sonne

Wenn du eine Plastiktüte zur Hand hast, dann befestige sie fest über einem Ast mit Blättern. Es sollte keine Luft durchkommen können. Lass sie ein paar Stunden hängen. Beachte, dass die Zweige in der Sonne liegen sollten, damit die Blätter Kondenswasser bilden.

6. Nutze deine eigene Kleidung, um Feuer zu machen

Um Feuer durch Reibung zu erzeugen, brauchst du etwas Trockenes und Kleines. Falls du keine trockenen Blätter oder kleine Holzstücke finden kannst, verwende einfach deine Kleidung. Es kann sogar ein Faden aus deiner Socke sein.

7. Vertreibe Insekten mit Kiefer

Wenn du genug von lästigen Mücken und Insekten hast, such dir einfach einen Kiefernbaum. Kiefernöl ist ein starkes Abwehrmittel. Zerdrücke die Nadeln und reibe sie auf deine Haut.

8. Verwende eine Uhr als Kompass

Auch eine herkömmliche, analoge Uhr kann dir die Richtung anzeigen. Halte die Uhr waagerecht, sodass sie parallel zum Boden ist. Drehe nun die Uhr oder deine Hand so, dass der Stundenzeiger deiner Uhr direkt zur Sonne zeigt.
Dann musst du die Mitte des Winkels zwischen deinem Stundenzeiger und der 12-Uhr-Markierung auf deiner Uhr finden, wie du auf dem Bild sehen kannst. Der mittlere Punkt zwischen den beiden Markierungen ist Süden.

Kennst du weitere Tricks, die helfen können, in der Wildnis zu überleben? Was würdest du als erstes tun, wenn du merkst, dass du dich im Wald verirrt hast?

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