Sonnenseite
Sonnenseite

Eine Studie deckt auf, warum die meisten Babys nachts geboren werden

Viele Familien können Geschichten erzählen, in denen ein Baby nur Minuten nach einer rasanten Fahrt ins Krankenhaus mitten in der Nacht geboren wurde. Basierend auf diesen Geschichten lässt sich leicht annehmen, dass Babys gerne das Licht der Welt erblicken, wenn wir am wenigsten darauf vorbereitet sind — nämlich nachts.

Wir hier bei Sonnenseite haben uns gefragt, ob Wissenschaftler eine Erklärung dafür haben, warum Eltern manchmal im Dunkeln mit ihren Babys überrascht werden. Und im Bonus am Ende des Artikels verraten wir, an welchem Wochentagen die meisten Babys geboren werden.

Alles hat seinen Ursprung in der Zeit der Höhlen und Mammuts.

Es gibt vielleicht einen evolutionären Grund dafür, warum unsere Babys nachts geboren werden. Eventuell war es für unsere Vorfahren sicherer, nachts zu gebären, wenn die Menschen des Stammes alle zusammen waren und der frischgebackenen Mutter mehr Schutz und Hilfe bieten konnten. Außerdem musste man sich nachts nicht so viele Gedanken um mögliche Raubtiere machen.

Der Körper einer Mutter hat auch seine Art, damit umzugehen.

Hormone sind ebenfalls ein wichtiger Grund, warum Babys lieber nachts geboren werden. Melatonin, das Hormon, das uns zum Schlafen bringt, ist auch an der Einleitung der Geburt beteiligt. Manchmal fällt es Schwangeren schwer, einzuschlafen, aber gegen Ende der Schwangerschaft steigt der Melatoninspiegel. In Kombination mit dem Geburtshormon Oxytocin verstärkt es die Wehen.

Wie eine Mutter ihr Kind bekommt, spielt ebenfalls eine Rolle.

Wissenschaftlern zufolge wird der Großteil aller amerikanischen Babys zwischen 1 und 7 Uhr morgens geboren. Statistisch gesehen werden die meisten Babys aber weltweit um 8:00 Uhr morgens geboren.

Wissenschaftler haben eine Erklärung dafür gefunden. Babys, die auf natürliche Weise zur Welt kommen, tun das basierend auf einem Tag-Nacht-Rhythmus. Babys, die durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen, werden meist am Morgen geboren. Sehr wenige Kaiserschnitte finden nachts statt.

Bonus: Es gibt einen Wochentag, an dem die meisten Babys geboren werden.

Studien zufolge kommt der Großteil aller amerikanischen Babys an einem normalen Dienstag zur Welt. Sonntags werden die wenigsten Babys geboren. Was noch überraschender ist: Geburten an Samstagen und Sonntagen finden mit höherer Wahrscheinlichkeit am späten Abend und frühen Morgen statt als Geburten während der Wochentage.

Zu welcher Zeit und an welchem Tag wurden eure Kinder geboren? Was ist in eurer Familie die spannendste Geschichte einer Geburt?

Sonnenseite/Kuriositäten/Eine Studie deckt auf, warum die meisten Babys nachts geboren werden
Diesen Artikel teilen
Diese Artikel könnten dir gefallen